Superpep Reise Kaugummi Dragees 20mg

HERMES Arzneimittel GmbH

PZN: 04877929

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage (bei Heilwassern das Etikett) und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder die Apotheke. Bei Tierarznei lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Tierärztin, den Tierarzt oder die Apotheke.

Darreichungsform: Kaugummi

Anwendungsgebiete von Superpep Reise Kaugummi Dragees 20mg

  • Dieses Präparat ist ein Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit.

Dosierung

  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
      • 3-mal je 1 Kaugummi-Dragée (entsprechend 20 - 60 mg Dimenhydrinat) im Abstand von jeweils 1/2 Stunde. Bei Bedarf können weitere Kaugummi-Dragées gekaut werden, jedoch nicht
        mehr als 7 (entsprechend 140 mg Dimenhydrinat) am Tag.
    • Kinder von 6 bis 12 Jahre:
      • 2-mal je 1 Kaugummi-Dragée (entsprechend 20 - 40 mg Dimenhydrinat) im Abstand von jeweils 1/2 Stunde. Bei Bedarf können weitere Kaugummi-Dragées gekaut werden, jedoch nicht mehr als 4 (entsprechend 80 mg Dimenhydrinat) am Tag.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Wenden Sie das Arzneimittel nur kurzzeitig an, außer Ihr Arzt hat es Ihnen anders verordnet. Suchen Sie bitte einen Arzt auf, wenn Übelkeit und Erbrechen trotz Anwendung von diesem Präparat fortbestehen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Aufgrund der besonderen Darreichungsform ist eine Überdosierung relativ unwahrscheinlich.
    • Fragen Sie im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung in jedem Fall unverzüglich einen Arzt um Rat.
    • Eine Überdosierung ist in erster Linie durch eine Bewusstseinstrübung gekennzeichnet, die von starker Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen kann. Daneben werden folgende Anzeichen beobachtet: Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herztätigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut und trockene Schleimhäute, Verstopfung, Erregungszustände, gesteigerte Reflexe und Wahnvorstellungen. Darüber hinaus sind Krämpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmung und HerzKreislauf-Stillstand führen können.
    • Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch den Arzt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie allergisch gegen Dimenhydrinat, andere Antihistaminika, Levomenthol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie einen akuten Asthma-Anfall haben
    • wenn Sie an grünem Star (Engwinkelglaukom) leiden
    • wenn Sie einen Nebennierentumor (Phäochromozytom) haben
    • wenn Sie an einer Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie) leiden
    • wenn Sie an einer Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung leiden
    • wenn Sie an Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie) leiden
    • wenn Sie unter Bronchialasthma oder anderen Atemwegserkrankungen leiden, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen
    • bei Kindern unter 6 Jahren

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • In Abhängigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis kann es, insbesondere zu Beginn der Behandlung, zu den folgenden Nebenwirkungen kommen:
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Schwindelgefühl
      • Muskelschwäche
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Schläfrigkeit und Benommenheit
  • Diese Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tage zu Beeinträchtigungen führen.
  • Weitere mögliche Nebenwirkungen
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • So genannte „anticholinerge" Begleiterscheinungen wie Mundtrockenheit, Erhöhung der Herzschlagfolge (Tachykardie), Gefühl einer verstopften Nase, Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnendruckes und Störungen beim Wasserlassen
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • Blutzellschäden
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Während des Kauens kann es zu vorübergehendem Taubheitsgefühl im Mundbereich kommen
      • Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall)
      • Stimmungsschwankungen
      • Insbesondere bei Kindern besteht die Möglichkeit des Auftretens so genannter „paradoxer Reaktionen" wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Zittern
      • Allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!)
      • Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus)
    • Bei einer längeren Behandlung mit Dimenhydrinat ist die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollte das Arzneimittel nach Möglichkeit nur kurz angewendet werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wichtige Hinweise

Hinweise und Vorsichtsmaßnahmen, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Dimenhydrinat - peroral

  • Chemotherapie
    • Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Zytostatika-induzierter Übelkeit und Erbrechen nicht geeignet
  • Vorsicht bei der Anwendung
    • nur unter besonderer Vorsicht anwenden bei Vorliegen von Krankheitssymptomen, die durch die anticholinerge Wirkung von Dimenhydrinat verschlechtert / verschlimmert werden können
      • eingeschränkte Leberfunktion / Leberinsuffizienz
        • Dimenhydrinat wird in der Leber metabolisiert, was zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration führt
          • Dosisanpassung
      • (schwere) Niereninsuffizienz
        • es kann zu einer Akkumulation von Dimenhydrinat kommen
        • Metaboliten von Dimenhydrinat werden über die Niere ausgeschieden
      • Herzrhythmusstörungen (z. B. Herzjagen)
      • Hypokaliämie
        • Risikofaktor für die Entwicklung einer QT-Intervall-Verlängerung
      • Hypomagnesiämie
        • unabhängiger Prädiktor für erhöhte Mortalität bei Patienten mit kardialen Störungen
      • Bradykardie
      • bestimmte Herzerkrankungen
        • angeborenes langes QT-Syndrom oder andere klinisch signifikante kardiale Störungen, insb.
          • koronare Herzkrankheit / Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße
          • Erregungsleitungsstörungen
          • Arrhythmien
      • gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die
        • ebenfalls das QT-Intervall verlängern, z.B.
          • Antiarrhythmika Klasse IA oder III
          • Antibiotika
          • Malaria-Mittel
          • Antihistaminika
          • Neuroleptika
        • zu einer Hypokaliämie führen
      • chronische Atembeschwerden, (Bronchial-)Asthma, COPD, Emphysem und chronische Bronchitis
        • Dimenhydrinat kann zu dickflüssigeren Sekreten führen und das Abhusten verändern
      • Pylorusstenose
      • Morbus Parkinson (vor allem bei älteren Menschen)
        • Wirkung von anticholinergen Medikamenten gegen Parkinson verstärkt werden kann
    • mit Vorsicht anwenden bei Patienten (insbesondere bei älteren Personen) mit Krankheitssymptomen, die durch eine Anticholinergika-Therapie verstärkt werden könnten, z. B. bei
      • erhöhtem Augeninnendruck / Engwinkelglaukom
      • pyloro-duodenale Obstruktion (Gefahr von lähmendem Darmverschluss) / obstruktive gastrointestinale Erkrankungen
      • (eventuelle) Prostata-Hypertrophie, obstruktive Erkrankungen des Harntrakts
        • Symptome können verschlimmert werden
      • (arterielle) Hypertonie
      • orthostatische Hypotonie
      • Hyperthyreose / Hyperthyreodismus
      • Schwindel
      • Sedierung
      • schwerer koronarer Herzkrankheit
      • Epilepsie
      • Magengeschwür oder Gastritis in der Vorgeschichte
  • Säuglinge und (Klein-)kinder
    • Überdosierung mit Dimenhydrinat kann insbesondere bei Kindern unter 3 Jahren lebensbedrohlich sein
      • muss deshalb in dieser Altersgruppe unter allen Umständen vermieden werden
        • Indikation ist bei Kindern bis 3 Jahren streng zu stellen
        • empfohlene Höchstdosis darf bei dieser Altersgruppe auf keinen Fall überschritten werden
    • Studien haben gezeigt, dass die Gabe von Dimenhydrinat an Säuglinge und Kleinkinder zur Behandlung einer banalen Gastroenteritis keinen Vorteil im Vergleich zu einer alleinigen Substitution mit Flüssigkeit und Elektrolyten zeigt
      • vor dem Hintergrund eines gehäuften Auftretens von schwerwiegenden Nebenwirkungen bei Kindern bis 3 Jahren in dieser Indikation soll Dimenhydrinat nicht zur Behandlung einer banalen Gastroenteritis eingesetzt werden
    • Dimenhydrinat kann besonders bei Kleinkindern einen Krampfanfall auslösen und diese Patientengruppe neigt ebenfalls zu Fieberkrämpfen
      • Dimenhydrinat sollte nicht bei fieberhaften Infekten gegeben werden
  • ältere Patienten
    • reagieren sensibler auf die zentralen und peripheren anticholinergen Wirkungen von Dimenhydrinat
      • Mundtrockenheit
      • Harnverhalt
      • Glaukom
      • Sedierung
      • Verwirrtheit
      • Hypotonie
  • Langzeitanwendung
    • nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorübergehend Schlafstörungen auftreten
      • in diesen Fällen sollte die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden
  • Medikamentenabhängigkeit
    • wie bei anderen hypnotisch wirkenden Arzneimitteln ist bei einer längerfristigen Therapie mit Dimenhydrinat die Entwicklung einer Medikamentenabhängigkeit nicht auszuschließen
      • Indikation zu einer über eine Kurzzeitbehandlung hinausgehenden Therapie sollte kritisch gestellt werden
  • Kreuzreaktionen
    • es können Kreuzreaktionen mit anderen Antihistaminika auftreten
  • antiemetische Wirkung
    • aufgrund seiner antiemetischen Wirkung kann Dimenhydrinat Folgendes verursachen
      • Diagnose von Krankheiten wie Appendizitis erschweren
      • die von ototoxischen Arzneimitteln induzierten Symptome verschleiern
      • die durch eine Überdosierung anderer Arzneimittel verursachten Anzeichen für Toxizität maskieren
  • Sedierung
    • Dimenhydrinatl kann bei manchen Patienten zu Sedierung führen
      • kann durch andere Arzneimittel mit dämpfender Wirkungauf das zentrale Nervensystem noch verstärkt werden
  • hohe Temperaturen
    • bei Witterungen mit Extremtemperaturen wird ein Hitzschlag aufgrund des durch die anticholinergen Wirkungen des Arzneimittels bedingten verringerten Schwitzens möglicherweise noch verschlimmert
    • es ist ratsam, den Aufenthalt unter sehr hohen Temperaturen zu vermeiden und entsprechende Hygiene- und Ernährungsmaßnahmen zu befolgen, wie z.B.
      • angemessene Lüftung und Flüssigkeitszufuhr
  • Alkoholkonsum
    • Konsum von Alkohol ist während der Behandlung mit Dimenhydrinat zu vermeiden
  • Lichtempfindlichkeit
    • Sonnenbäder sind während der Behandlung mit Dimenhydrinat nicht ratsam
      • Photosensitivität kann auftreten
  • Wechselwirkungen mit diagnostischen Tests
    • Dimenhydrinat kann mit den Ergebnissen von Hauttests, bei denen Allergene verwendet werden, interferieren
    • es wird empfohlen, die Einnahme 72 Stunden vor Testbeginn auszusetzen

Anwendungshinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Präparat anwenden,
      • wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist
      • wenn Sie Herzrhythmusstörungen (z. B. Herzjagen) haben
      • wenn Sie an Kalium- oder Magnesiummangel leiden
      • wenn Sie einen verlangsamten Herzschlag (Bradykardie) haben
      • wenn Sie an bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder anderen klinisch bedeutsamen Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien) leiden
      • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die ebenfalls das so genannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen
      • wenn Sie chronische Atembeschwerden und Asthma haben
      • wenn Sie an einer Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose) leiden
    • Kinder und Jugendliche
      • Die Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren setzt den sicheren Umgang mit Kaugummis voraus.
    • Ältere Patienten
      • Bei Zahnprothesenträgern ist ein mögliches Anhaften der Kaumasse an der Prothese zu berücksichtigen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken.
    • Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Aktiver Wirkstoff

  • Dimenhydrinat (20 mg pro 1 Stück)

Sonstige Bestandteile

  • Aspartam (3 mg pro 1 Stück)
  • Phenylalanin
  • Calcium carbonat
  • Dextrin
  • Eudragit E 100
  • Eudragit S 100
  • Glucose Sirup
  • Gummibase o.w.A.
  • Hartfett
  • Kalium dihydrogenphosphat
  • Levomenthol
  • Macrogol 35000
  • Magnesium oxid, leicht
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Montanglycolwachs
  • Pfefferminz Aroma
  • Lactose
  • Povidon K25
  • Saccharin, Natriumsalz
  • Saccharose
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Sorbitol (285 mg pro 1 Stück)
  • Talkum
  • Titan dioxid
  • Wachs, gebleicht
  • Gesamt Natrium Ion (1 mmol pro 1 Stück)
  • Gesamt Natrium Ion

Wechselwirkungen

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen, zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimittel, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.
    • Die „anticholinerge" Wirkung (siehe Abschnitt „Welche Nebenwirkungen sind möglich?") kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen [trizyklische Antidepressiva]) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.
    • Bei gleichzeitiger Gabe mit so genannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimittel, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) kann sich u. U. eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen.
    • Deshalb darf das Präparat nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase angewendet werden.
    • Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das so genannte QT-Intervall im EKG verlängern, z. B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika, Klasse IA oder III), bestimmte Antibiotika (z. B. Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw. Magen-/Darmgeschwüre (Antihistaminika), Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika) sowie Mittel, die zu einem Kaliummangel führen können (z. B. bestimmte harntreibende Mittel).
    • Die Anwendung zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt vor der Durchführung von Allergie-Tests über die Anwendung von diesem Präparat, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.
    • Beachten Sie, dass durch dieses Präparat die während einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykosiden) eventuell auftretende Gehörschädigung u. U. verdeckt werden kann.
  • Anwendung zusammen mit Alkohol
    • Während der Behandlung sollten Sie keinen Alkohol trinken, da durch Alkohol die Wirkung von diesem Arzneimittel in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden kann.
    • Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, werden dadurch weiter beeinträchtigt.